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Ceylon Schwarztee

 
Schwarzer Ceylontee      © Kombucha-Teepilz.de   Ein Kräftiger Tee!       © Kombucha-Teepilz.de



Zum Tee kam Ceylon, das heutige Sri Lanka, erst spät. Von 1656 bis 1796 herrschten dort die Holländer, danach kamen die Briten. Diese legten riesige Kaffeeplantagen an und die Insel wurde zur "Kaffeeinsel".
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein Kaffeepilz, damals "Kaffeepest" genannt, die Plantagen vernichtete und den Bewohnern die Lebensgrundlage nahm, wurde aus der einstigen Kaffeeinsel eine Teeinsel.

Der Engländer James Taylor ließ damals den ersten Tee anbauen und inzwischen lebt die ganze Insel vom Tee. Obwohl Ceylon eine vergleichsweise kurze Teetradition hat, war sie doch sehr erfolgreich, denn Ceylon ist nach Indien und vor China der zweitgrößte Teeexporteur der Welt. Kein Wunder, denn in dem subtropisch milden, feucht-warmen Klima mit reichlich Niederschlägen hat die Teepflanze in Höhenlagen von 650 bis 2500 Metern die idealen Wachstumsbedingungen vorgefunden. Ceylon produziert überwiegend schwarzen Tee.

Der Tee wird in vielen Teegärten auf ebenmäßigen Hügelketten, die jeweils ihren eigenen typischen Tee produzieren, im zentralen Hochland angebaut, wobei man drei Höhenkategorien unterscheidet:
 
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Lowgrown: Diese Teepflanzen wachsen in einer Höhe unterhalb 650 Metern, also niedrigeren Lagen und der Tee hat weniger Aroma als die "Highgrows".
 

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Middlegrown: Diese Teegärten liegen in Höhenlagen von 600 bis 1200 Metern.
 

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Highgrown: Dies sind die berühmten Hochlandtees mit ihrem zarten und blumigen Aroma in einer Höhe von 1200 bis 2500 Metern. Die besten Tees, die die Insel zu bieten hat! Die bekanntesten Teegärten sind hier Uva, Nuwara Eliya und Dimbula.

Die meisten Teegärten, die eine überschaubare Größe haben, befinden sich im Südwesten der Insel.

Typisch für die Ceylontees ist das hocharomatische, fein-herbe Flavour und die intensiv bernsteinfarbenen Aufgüsse. Farblich gesehen liegen die Tees zwischen Darjeeling und Assam-Tee. Die Tees werden auch gerne - wie schon an anderer Stelle erwähnt - für Teemischungen verwendet. Mit dem Kombuchaansatz verwandelt sich der Tee in ein schweres, kräftig-wuchtiges Kombuchagetränk, dessen Frische und Duft ich ab und zu sehr gerne mag. Wem das Kombuchagetränk zu wuchtig ist, der kann es ein wenig mildern, indem er den Ceylon-Tee mit einem Grüntee mischt. Auch hier ist wieder "Ausprobieren" der prozentualen Anteile gefragt, um seine eigene individuelle Geschmacksnote herauszufinden.

Der kräftige, schwarze Ceylon-Tee verträgt schon eher ein hartes Wasser, geschmacklich besser ist natürlich immer ein weiches, kalkarmes Wasser. Beachten Sie die Hinweise auf der Verpackung zu der Dosierung, der Wassertemperatur für den Aufguß und der Ziehzeit als Orientierungshilfe.
 

 
Schwarzer Ceylontee      © Kombucha-Teepilz.de   Aufgebrühter Schwarzer Ceylontee      © Kombucha-Teepilz.de

 

Ein guter Kombucha-Pilz und ein guter Tee als Basis ergeben auch ein gutes Kombucha-Getränk!
 

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